Ein persönlicher Rückblick: Warum 2026 anders wird
Das neue Jahr kommt bald und wie jeder Mensch das nun mal so macht, lässt man das alte Jahr innerlich revue passieren und macht sich Gedanken über das kommende. Dieses Jahr 2025 lag der Fokus eigentlich komplett auf meiner Auswanderung, welche wir erfolgreich über die Bühne gebracht haben. Nächstes Jahr kann ich daher wieder mehr auf kleinere persönliche Ziele achten.
Das ist hier aber nicht nur eine „Das nehme ich mir vor“ Liste, sondern generell, Sachen die ich nächstes Jahr mehr will oder gar nicht mehr ab kann. In diesem Beitrag teile ich meine persönlichen Do’s and Don’ts für 2026, die mir helfen sollen, bewusster zu leben
Do’s für 2026: Davon möchte ich mehr
Zeit für Hobbys
Dass es wichtig ist, ein Hobby zu haben, hat mir damals mein Lehrer in der Berufsschule schon gesagt. Aber wie wichtig es wirklich ist, lerne ich immer mehr mit der Zeit. Vor allem aber, seit ich weiß, was mir eigentlich wirklich Spaß bringt und mich begeistert. Und vor allem: mich vom Alttag abschalten lässt.

Dazu gehören vor allem Kreative Dinge, wie Blog schreiben, YouTube Videos drehen & schneiden und malen. Aber auch entspannende Hobbys, wie Puzzeln, zocken, oder einfach spazieren gehen. Und vieles mehr, was ich in den letzten Monaten und Jahren so für mich entdeckt habe, und mir einfach Freude bringt.
Second Hand Shopping
Second Hand Shopping für mich fast schon mehr als einfach nur einkaufen. Läden nach tollen Schätzchen durchsuchen und dann mit DEM Piece nach Hause gehen, das ist einfach toll. So wie der eine Minirock den ich in London gefunden habe.

Auch wenn man nicht fündig wird, macht es einfach Spaß, zu stöbern. Und ohne Frage ist das die bessere Alternative zu Fast Fashion Shopping. Und auch wenn man selbst seinen Schrank aussortiert und weiß, dass jemand anderes daran noch Freude hat, ist das einfach ein gutes Gefühl.
Meine liebste Alternative dazu: den Kleiderschrank von meinem Vater durchforsten. Was ich da schon für tolle Dinge gefunden habe, man mag es kaum glauben!

Zeit in der Natur
Zeit in der Natur habe ich eigentlich schon immer gerne verbracht. Vor allem als Kind, nur irgendwann wurde dann die Zeit weniger oder man wurde einfach zu bequem. Aber das möchte ich gerne wieder ändern. Vor allem, da sich mir hier in Dänemark eine völlg neue „Welt“ bietet. Ich hab den Strand vor meiner Haustür! Und das möchte ich gerne nutzen! Und sind wir mal ehrlich, Zeit in der Natur tut einfach gut. Auch im Winter, wenn man aus dem kalten ins warme kommt und man sich erstmal einen schönen Tee machen kann. Einfach Hygge!

Social Time
Seit ich umgezogen bin, gehe ich viel öfter unter Leute und nehmen an sozialen Veranstaltungen teil. Woran liegt das? Habe ich mich in Bayern einfach nicht informiert, was bei uns in der Gegend so los ist? Ich weiß es nicht, aber ganz Ehrlich: Hier passiert so viel, hier kann einem gar nicht langweilig werden.
Von Lesenächten, zu Internattional Nights bis hin zu Halloween Partys, habe ich hier alles schon mitgenommen in der kurzen Zeit, in der ich erst hier bin. Und Abgesehen von den ganzen Veranstaltungen gibt es hier unzählige Vereine. Ich liebäugel derzeit mit dem Fotografie oder Schauspiel Verein, aber ich denke dafür muss mein Dänisch noch ein wenig besser werden.

Und abgesehen von den Vereinen und Events, habe ich auch viel öfter Treffen zugesagt. Nach der Arbeit Tapas essen bei der Spanischen Klassenkammeradin? Ich war dabei. Spontan mit einer Freundin einen Kaffee to go holen und spazieren gehen? Na klar. Und kommendes Jahr möchte ich das gerne weiterhin so halten. Denn zuhause in Bayern habe ich bei solchen Sachen schon manchmal abgesagt, weil „zu Müde war“ oder „zu wenig Zeit hatte“, was aber in der Regel eher bequemlichkeit war, denke ich.
Don’ts für 2026: Davon bitte weniger
Doomscrooling
Leider ein ganz großes Problem bei mir ist, dass ich einfach zu viel unnötige Zeit am Handy verbringe. Lebenszeit, die komplett verschwendet ist, und ich nie wieder zurück bekomme.
Das Problem ist, dass ich die Apps nicht löschen möchte, weil ich ja selbst Content hochlade. Aber mir ist sehr bewusst, wie schädlich der Konsum für mich und meine wertvolle Lebenszeit ist, und das soll sich ändern. Daher ist das jetzt hier wirklich ein Vorsatz: Die Apps nur noch zum hochladen öffnen, nicht um 2 Stunden wie ein Zombie auf einen Bildschrim zu starren!

Überkonsum
Auch darauf habe ich vor allem nach dem Umzug keinen Bock mehr: Zu viele Dinge besitzen. Durch den Umzug habe ich erst gemerkt, wie viel vor allem Klamotten ich hatte. Und es war definitiv zu viel! 20 Paar Schuhe? Braucht kein Mensch. 27 Kleider? Wann soll ich die denn alle tragen?
Davon möchte ich weg kommen. Ab jetzt werden Dinge nur noch gekauft, wenn ich sie wirklich brauche oder wenn sie für mindestens zwei Monate auf meiner Wunschliste standen. Denn dann weiß ich, dass ich das wirklich will und auch Freude daran habe. Und nicht das nächste Teil unbenutzt in der Ecke liegt.

KI- Content
Wenn man Social Media, oder das Internet generell öffnet, kommt man eigentlich gar nicht mehr um den ganzen AI- Content herum. Ich finde diese KI- Videos, einfach schrecklich. Lieber unterstüzte ich da kleine Creator, die das was sie tun mit Liebe tun.
Aber nicht nur im Internet, sondern auch so fällt mir der KI- Mist immer öfter auf. In Buchläden finde ich AI- Buchcover, in bei Kunsthandwerkmärkten KI-„Kunst“ oder im Laden KI- bedruckte T-Shirts. Da unterstütze ich lieber Kunst, die von Menschen gemacht wurde. Ja ich weiß, die KI Kunst erstellt sich auch nicht von selbst, da sitzt auch ein Mensch dahinter, aber ich finde es wie gesagt einfach schrecklich (hässlich).
Dazu möchte ich noch sagen, dass ich auch KI in meinem Alltag nutze, im Sinne von „ich habe noch 400g Schokolade zuhause, gib mir ein Rezept für Schokokuchen“ oder „Gib mir SEO- Tipps für meinen Blogbeitrag“. KI kann das Leben sehr erleichtern, mir geht es hier in erster Linie um die „Kunst“.
Sich vergleichen
Gerade wenn man Content, egal in welcher Art produziert, kommt man oft dazu, sich zu vergleichen: Creator XY macht erst seit 3 Monaten Videos und hat 3x so viele Follower. Natürlich macht man sich da irgendwie Gedanken. Aber auch davon möchte ich weg kommen. Jeder geht seinen eigenen Weg. Und ich bin wahnsinnig dankbar für alle, die meinen Blog lesen, meine Videos schauen oder anderweitig meinen Weg verfolgen. Egal ob das zwei oder hunderte Leute sind. Wenn ich nur einen Menschen mit meinem Content inspirieren oder den Alltag versüßen konnte, dann ist das ein WIn!

Und das ganze ist ein Hobby, und Hobbys sollen Spaß machen, und einen nicht schlecht fühlen lassen.
Das war nun meine brutal ehrliche Liste mit den Do´s and Dont´s für 2026. Was sind deine Do´s and Dont´s fürs kommende Jahr? Schreib es mir in die Kommentare 🙂






Ja, Doomscrooling davon möchte ich auch unbedingt mehr wegkommen. Ja, dass mit dem Vergleichen kenne ich auch nur zu gut, aber es stimmt es ist nicht gut und Deine Einstellung ist total richtig. Es sollte Spaß machen und man kann sich auch über einen neuen Leser mehr freuen und nicht nur über 100 neue Leser mehr. Ichnehme mir aber immer wieder Dinge vor und dann setze ich sie irgendwie doch nicht so um, deshalb tue ich mir beim Vornehmen von Dingen immer schwer. Aber es sind gute Punkte die Du angebracht hast. LG Edeline
Hallo Edeline, ja das sich vornhemen ist immer leichter als das umsetzten. Aber gerade der Punkt mit dem Doomscrooling ist einfach so wichtig, daher will/muss ich mir da einfach selbst in den Hintern treten.
Liebe Lisa,
danke für diesen schönen Artikel und die Inspiration!
Ich habe für nächstes Jahr auch ein paar Hobby Projekte vor und nehme mir dafür vor, mir professionelles Werkzeug anzuschaffen. Bisher habe ich viel improvisiert und war immer etwas geizig, aber ordentliches Werkzeug macht die schwierigen Aufgaben einfacher und dadurch mehr Spaß im Projekt.
Doomscrolling habe ich mir vor ein paar Jahren auch abgewöhnt und kann dein Bedürfnis voll nachvollziehen, deine Lebenszeit zu beschützen.
Liebe Grüße und ein entspanntes Jahresende, Christiane
Hallo Christiane,
Ja ich denke auch, dass es wichtig ist, für seine Hobbys das Geld in die Hand zu nehmen und in hochwertiges Material zu investieren. Habe ich selbst schon gemerkt, wenn das Material an sich schon keinen Spaß macht, macht die ganze Beschäftigung nicht so viel Spaß und man hört schnell wieder auf.
Ich wünsche dir ein frohes neues Jahr, Lisa
Eine schöne Liste 🙂 Ich finde es auch oft hilfreich, wenn man mal „Inventur“ macht und überlegt, was einem gut tut (und was nicht).
Danke Anna 🙂 Da hast du recht
Liebe Lisa, das finde ich eine tolle und reflektierte Sicht und kann dafür auch so einiges für mich übernehmen. Mehr Zeit für Hobbies und weniger davon am Handy verbringen steht daher genauso bei mir im Fokus. Ich wünsche einen guten Rutsch und einen tollen Start ins Jahr 2026!
Liebe Grüße Marina
Hallo Marina,
Das freut mich, wenn dir der Beitrag gefällt. Dann drücke ich und beiden die Daumen, dass uns der Vorsatz gut gelingt!
Ein frohes neues Jahr, Lisa